Hanföl hilft gegen Hyperaktivität

In der wissenschaftlichen Literatur zum Thema Hyperaktivität und ADS wird immer wieder ein Zusammenhang hergestellt zwischen der Hyperaktivität bei Kindern (zum Thema Hyperaktivität im Vorschulalter siehe auch http://www.wiebimaus.de ) und deren Ernährung. Eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung (optimalerweise ohne Allergene) kann laut der Wissenschaft nicht überbetont werden.

So verbraucht zum Beispiel das Gehirn sehr viel Energie, so dass sich ein Nährstoffmangel besonders stark auf die Konzentrationsfähigkeit und das Verhalten auswirken kann. Das Gehirn ist auf der einen Seite nicht in der Lage Energie zu speichern und verbraucht auf der anderen Seite ca. 20 Prozent der Energie aus der zugeführten Nahrung.

Bezogen auf das Gewicht empfängt das Gehirn im Vergleich mit einem ebenso schweren Muskel 25-mal soviel Blut. Die optimale Versorgung des Oberstübchens mit Nährstoffen ist ergo plausibel.

Für die optimale Hirnfunktion spielen die mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren eine große Rolle. Dabei ist der Bedarf an Fettsäuren bei Jungen wesentlich höher als bei Mädchen. Hiermit wird auch erklärt, warum Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität wesentlich häufiger bei Jungen auftreten als bei Mädchen. Eine Studie an der Universität Tennessee ergab, dass die Anreicherung der Nahrung mit essentiellen Fettsäuren über einen Zeitraum von 12 Monaten das Gedächtnis, die Lernfähigkeit und die Schnelligkeit der Informationsverarbeitung bei Kindern signifikant verbesserte.

Die Wissenschaftler empfehlen daher, dass man täglich einen Teelöffel Hanföl zu sich nimmt. Der Vorteil von Hanföl gegenüber Nachtkerzen oder Borretschöl ist, dass dieses wie ein normales Speiseöl in den Ernährungsplan integriert werden kann. Zudem wird Hanföl auch im konventionellen Anbau ohne Pestizide und Herbizide angebaut.

Klaus-Martin Meyer