Nutzhanf - Verwertung der Hanfpflanze
Durch gezielte Kreuzungen wurde der THC-Gehalt der Kulturpflanze Hanf soweit gesenkt, dass sich dieser nicht mehr für die Rauschgiftproduktion eignet. Ein EU-Sortenkatalog wurde erstellt und der Anbau vom so genannten Nutzhanf erlaubt und sogar gefördert. Länder die ein Verbot des Hanfanbaus ausgesprochen hatten hoben dieses nach und nach auf und somit war der Weg für den landwirtschaftlichen Anbau von Nutzhanf frei.
Der landwirtschaftliche Anbau von Nutzhanf hat in den letzen 15 Jahren deutlich zugenommen. Trotzdem reicht der in Europa produzierte Hanf nicht aus, um die Nachfrage nach diesem vielseitig einsetzbaren Rohstoff zu befriedigen.

Anbau non Nutzhanf
Der nachwachsende Rohstoff Hanf ist in der Landwirtschaft besonders wegen seiner problemlosen Zucht und
vollständigen Nutzbarkeit beliebt. Die Pflanzen haben bereits nach wenigen Tagen Wachstum den Boden vollständig
beschattet, so dass Unkraut keine Chance hat zu gedeihen.
Für den Hanfanbau werden keine Herbizide oder sonstige bedenkliche Wachstumsförderer benötigt.
Die hohe Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit bei einer niedrigen Energiebilanz sind ebenfalls Faktoren, die für einen Hanfanbau sprechen. Hanf findet mittlerweile in zig-tausenden Produkten des täglichen Lebens Verwendung.
In der heutigen Landwirtschaft haben vier verschiedene Teile der Hanfpflanze eine wirtschaftliche Bedeutung:
Webtipps
www.hanf.org - das neue Infoportal für den nachwachsenden Rohstoff Hanf